Als in den 80ern die britische Musikindustrie eine Kampagne mit den schönen Titel „Home Taping is killing Music“ an den Start brachte, haben sich auch die Dead Kennedys dazu geäußert.

Etwas anders als die heutigen Musiker und Erfüllungsgehilfen der Musikindustrie. Nämlich so…

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Die hatten halt noch Eier damals und wussten, was sie ihren Hörern schuldig waren.

(Im übrigen ist obenstehende Kampagne auch ein gutes Beispiel dafür, was eigentlich falsch läuft.)


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Da bin ich aber froh, dass wir in Deutschland so gut beschützt werden…


Ohne Scheiss! Ab heute kaufe ich in dem Sektor nix mehr. Keinen Cent werfe ich mehr solchen Gierschlünden ins Maul, die ihre Karriere höchstens einem Marketingteam verdanken und nicht ihrer eigenen Schaffenskraft. Also liebe TopTen-Künstler, um es mal mit den Worten der verwöhnten Göre Lily Allen zu sagen: “ Fuck you!“.

Wenn ihr mal gemerkt habt, dass man Fans nicht als Verbrecher behandelt und euch aufgeht, dass eure Platten nicht mehr weggehen, weil ihr der Musikindustriemafia die Stange haltet, dann vielleicht. Aber ich denke für die meisten unter Euch ist es dazu zu spät. Also regt euch noch schön auf, dass ihr euch keinen zweiten Swimmingpool in eurem Ferienhaus leisten könnt, dass der Sportwagen nicht erschwinglich ist und ihr leider nur 2 Millionen CD mit eurer beschissenen und unterdurchschnittlichen Musik verkauft habt und denkt schön dran, wer daran Schuld ist – nämlich eure Fans, die ihr nie gebraucht habt, auch nicht am Anfang eurer Karriere.

Letztlich geht es nicht um eure Kunst, sondern nur ums Geld und euren Ruhm, das ist klar geworden.

Achja, warum ich mich so aufrege?

Deswegen!


[…]Matthias S. war politisch seit jungen Jahren sehr rührig, etwa als Vorsitzender der Schüler-Union, später war er Vorsitzender eines CSU-Ortsvereins in München. In den neunziger Jahren begann er sich sozialpolitisch zu engagieren, unter anderem im gesundheitspolitischen Ausschuss der CSU. Für das bayerische Sozialministerium fungierte er bis zu seiner Wahl in den Bundestag als Landesbeauftragter und Ministerratsreferent. Bei der Bundestagswahl 2005 war S. auf der CSU-Liste zwar noch einmal angetreten, hatte einen Sitz jedoch verpasst.
Da seine Eltern Flüchtlinge aus dem Egerland waren, bekleidete S. schon bald wichtige Ämter in der Sudetendeutschen Landsmannschaft, wo er bis in den Bundesvorstand aufstieg. Er gehörte dem Kuratorium einer Egerländer-Kulturhaus-Stiftung an, der „Egerländer Gmoi z‘ München“ und der Ackermann-Gemeinde. Zudem war er Generalsekretär des Sudetendeutschen Rates. Vor drei Jahren zog er sich von diesem Amt jedoch im Mai 2006 zurück.
Im Rahmen großer Ermittlungen gegen einer Kinderporno-Internet-Ring war die Polizei unter anderem auch auf Matthias S. aufmerksam geworden. Auf seinem PC entdeckten die Fahnder einschlägige Bilder. Der CSU-Mann wurde dafür aber nicht in einem öffentlichen Strafverfahren verurteilt – die Justiz erledigte das ohne Verhandlung per Strafbefehl.[…]

via [sueddeutsche.de]


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via [landpirat.de]

unter CC by-nc-sa veröffentlicht


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„In Bayern, wo die FDP Koalitionspartner der CSU ist, hat man genau die Regelung zur Online-Durchsuchung verabschiedet, die wir auf Bundesebene im BKA-Gesetz haben. Das hat die bayerische FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger unterschrieben. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

(Wolfgang Schäuble, CDU)

Quelle: [Die Welt]

[…]Im gleichen Atemzug, in dem die Regierungspartner ein effektives Vorgehen gegen Graffiti-Schmierereien geloben, versprechen sie zudem, „bestehende Eingriffsmöglichkeiten bei der Telefonüberwachung auch auf Internet-Telefonie“ auszudehnen. Diese Forderung nach rechtlichen Handhaben für eine sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ), bei der es um das Abhören von Internet-Telefonaten vor beziehungsweise nach einer Verschlüsselung direkt auf dem Rechner des Betroffenen geht, überrascht. Die dazu eingesetzte Technik ist vergleichbar mit der für heimliche Online-Durchsuchungen, auch wenn bei der Quellen-TKÜ offiziell nur auf die laufende Kommunikation – nicht auf Festplatteninhalte – zugegriffen werden darf. […]

Quelle: [heise.de]