Zeichen und Wunder

09Okt08

Es scheint sie noch zu geben, die Überaschungen, die man auch gerne als Wunder bezeichnet.

Nach Jahren verbissenen Kampfes gegen den Verbraucher und mehrerer Publicity-Desaster scheint man sich auch langsam innerhalb der Musikindustrie zu überlegen, ob der eingeschlagene Kurs, potentielle Kunden zu kriminalisieren und finanziell zu ruinieren, der richtige ist.

So hat sich nun ein namhafter Musikmanager auf der Musikmesse Popkomm ausdrücklich dagegen ausgesprochen, den Kampf gegen die sogenannte Internetpiraterie fortzuführen. Peter Jenner, das ist besagter Manager, der immerhin schon Bands wie Pink Floyd unter seinen Fittichen hatte, spricht davon sich ’neuen‘ Vermarktungsideen zu öffnen, wie bspw. einer Kulturflatrate. Auch solle man von Seiten der Musikindustrie das Internet nicht als großen Shop sehen sondern eher als eine Art Radio (weiteres im verlinkten Artikel bei Heise).

Im Prinzip recht vernünftig und versöhnlich, was Herr Jenner da zum besten gibt, wenn auch die Ideen nicht wirklich neu sind, sondern schon lange von der „Verbrecherseite“, also den Filesharing-Nutzern, aufgebracht wurden.

Ob dies nur eine Einzelmeinung war, wird sich zeigen. Zumindest scheinen sich einige Personen die richtigen Gedanken zu machen.

Link zum Thema:

Popkomm: Musikmanager fordert Ende des Kampfs gegen die Netzpiraterie (heise.de)



One Response to “Zeichen und Wunder”

  1. Es wurde leider auch viel polemisiert auf der Popkomm. Umso erfreulicher, wenn jemand wie Jenner da auch mal vernünftige Vorschläge bringt.


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